Die Medaille bleibt, das Preisgeld sinkt.
Nobelpreis

Sparzwang auf hohem Niveau

Die diesjährigen Nobelpreise werden um 20 Prozent niedriger dotiert sein als in der Vergangenheit. Das hat die Nobelstiftung auf ihrem Treffen am Montag beschlossen. Demnach sinkt das Geld für die fünf Preisträger von rund 1,1 Millionen Euro auf knapp 900.000 Euro.

Man sei dafür verantwortlich, dass die Preissumme langfristig auf einem hohen Niveau bleibt, erläuterte Stiftungsdirektor Lars Heikenstein die Kürzungen. Nach eigenen Angaben hat die Nobelstiftung in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich weniger eingenommen als ausgegeben. Über die niedrigere Dotierung des Nobelpreises hinaus will sie auch untersuchen, wie sich in der Verwaltung und bei den Feierlichkeiten die Kosten reduzieren lassen. Die Stiftung verwaltet seit dem Jahr 1900 den Nachlass von Alfred Nobel. Dieser hatte in seinem Testament festgelegt, dass sein Vermögen zur Stiftung der Preise angelegt werden solle.

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