Radprofi Gustav Larsson: einer von nur fünf schwedischen Medaillengewinnern bei den letzten Olympischen Spielen.
Sportförderung

„Mehr Geld bedeutet nicht mehr Medaillen“

Die Förderung des Spitzensports durch die schwedische Regierung hat keinen spürbaren Effekt. Zu diesem Schluss kommt der Sportwissenschaftler Johan Norberg, der an der Universität Malmö das staatliche Förderprogramm untersucht hat. Dieses begann 2009 und umfasst insgesamt knapp 24 Millionen Euro über vier Jahre.

Norberg lobte den schwedischen Sport dafür, dass er in der Breite besser aufgestellt sei als andere Länder. Die Möglichkeiten für Jugendliche, verschiedene Sportarten auszuprobieren, sowie die Talentsichtung seien gut. Doch gehe es darum, für die Allerbesten die Voraussetzungen zu schaffen, um in ihrem Sport erfolgreich zu sein, dann werde dies hierzulande nicht in ähnlichem Maß gefördert. Die Finanzspritzen der Regierung würden daran nichts ändern, da das Nationale Olympische Komitee und der Schwedische Sportverband darüber bestimmen, ob das Geld eher in der Breite oder in der Spitze eingesetzt werden soll.

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