Vergewaltigungsprozess

Freispruch wegen Schlafwandelns

Vor dem Amtsgericht im nordschwedischen Lycksele ist ein 28-jähriger Mann vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden, weil er die Tat im Zustand des Schlafwandelns begangen haben soll. Das berichtet die Zeitung Västerbottens-Kuriren. Die Anklage plant jedoch Berufung einzulegen. Nicht nur sie hat Zweifel an der Argumentation des Mannes.

Das Opfer ist eine Frau, Mitte 20, aus Südschweden. In Västerbotten hatte sie einen männlichen Bekannten sowie dessen Bruder besucht. In der Nacht wurde sie wach, während jener Bruder Sex mit ihr hatte. Das Urteil des Gerichts fiel nicht einstimmig aus. Auch daher geht die anklagende Staatsanwältin Lotta Sundström der Zeitung zufolge davon aus, dass sie in Berufung gehen wird.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".