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Lebensmittelskandal

Gammelfleisch bei schwedischem Großhändler entdeckt

Gammelfleisch ist vermutlich im großen Stil an schwedische Kunden gegangen. Wie die Tageszeitung Svenska Dagbladet am Mittwoch meldet, wurden bereits im Jahr 2009 bei einem Großhändler über 20.000 neuetikettierte Konserven mit Fleisch aus Beständen des Bereitschaftslagers der Landwirtschaftsbehörde gefunden.

Dieses Lager war nach dem Kalten Krieg aufgelöst worden. Die Konserven aus dem Jahr 1993 sollten höchstens bis zum Jahr 2003 zum Verzehr geeignet sein. Eine ähnliche Partie war bereits im Jahr 2009 nach Polen gegangen. Dort ergab die lebensmitteltechnische Untersuchung, dass der Verzehr dieses Fleisches zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Die Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen zu Beginn dieses Jahres eingestellt, da das Unternehmen offenbar beweisen konnte, dass das Fleisch noch bis 2013 haltbar sei. Die zuständige Stockholmer Umweltbehörde hat unterdessen angekündigt, diese Entscheidung anzufechten.

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