Eingriff in die Religionsfreiheit?

Nein zu Beschneidung trotz Empfehlung

In fünf Provinzen wird nicht-medizinische Beschneidung von Jungen abgelehnt, obwohl Schwedens Gemeinde- und Provinziallandtage bereits vor drei Jahren eine Empfehlung ausgesprochen hatten, nach der alle Gemeinden diese anbieten sollten. Wie die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet, sollte mit der Empfehlung eine Beschränkung der Religionsfreiheit vermieden werden.

Zudem sollte verhindern dass Eltern den Eingriff möglicherweise außerhalb medizinischer Einrichtungen vornehmen lassen. Die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses der Provinzialverwaltung in Västerbotten, Karin Lundström, sagte gegenüber der Zeitung, man sehe den Eingriff nicht als medizinisch notwendig an, in Zeiten knapper Kassen müsse man zudem Maßnahmen priorisieren.

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