Später und kalter Frühling

Schlechtes Jahr für Rentierzucht

Ein später und verhältnismäßig kalter Frühling hat dazu geführt, dass viele Rentierjunge nicht bis in den Sommer überleben. Wie die Nachrichtenagentur TT berichtet, ist etwa im Zuchtgebiet Vilhelmina Södra Sameby in Västerbotten ein Drittel der Jungen erfroren.

Dort liegt noch immer Schnee. Extrem kaltes Wetter während der Kalbzeit im Mai sorgt dafür, dass Gras erst spät sprießt und Blätter spät ausschlagen. Das führe dazu, dass Renkühe wenig Milch für die Kälber vorhielten, zudem trockneten die Kälber nach der Geburt in extremem Wetter nicht und könnten erfrieren, so Jörgen Jonsson, Vorsitzender des Schwedischen Samischen Reichsverbands.

Bislang hätten noch nicht alle Züchter mit dem Markieren der Kälber begonnen, es stünde aber wirtschaftlich einiges auf dem Spiel für die betroffenen Rentierbesitzer.

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