Vom ehemaligen Sägewerk in Alvesta geht akute Gefahr für das Grundwasser aus.
Umwelt-Zeitbombe

Kein Geld für Sanierung alter Industrie-Standorte

Schweden steht vor einer tickenden Umwelt-Zeitbombe. Nur etwa ein Drittel der von der Regierung auf einer Liste zusammengefassten Orte, die von umweltgefährdenden Chemikalien befreit werden müssten, können eine Sanierung erwarten.

Zu diesem Schluss kommt die Naturschutzbehörde aufgrund der zugeteilten Ressourcen. Die Liste umfasst rund 1300 vornehmlich stillgelegte Industriestandorte im ganzen Land, die dringend saniert werden müssen, um den Austritt von Giften ins Grundwasser zu verhindern. Ziel ist es, die Liste bis 2050 abzuarbeiten. Die veranschlagten rund 35 Millionen Euro reichen jedoch nur für etwa ein Drittel.

Umweltministerin Lena Ek kündigte an, die Zuteilung der Mittel erneut zu überdenken.

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