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Fördert Rebellen in Kongo-Kinshasa
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Schweden und Kongo-Kinshasa

Wallström fordert Rohstoff-Kontrolle

Pünktlich zum 10. Jahrestag des Kriegsendes zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo werden in Schweden Forderungen nach stärkerer Einmischung der EU im gewalterschütterten Kongo-Kinshasa laut.

Wie die sozialdemokratische Spitzenpolitikerin Margot Wallström in der Tageszeitung Dagens Nyheter fordert, müsse Schweden seinen Einfluss in der EU stärker ausnutzen, um eine neue Gesetzgebung zu sogenannten Konfliktrohstoffen zu schaffen. Metalle wie Wolfram, Zinn, Tantal und Gold trügen zur Finanzierung von Rebellentruppen im östlichen Kongo bei und seien somit mit eine Ursache für Vergewaltigungen, Plünderungen und Sklaverei, so Wallström. Eine neue europäische Gesetzgebung würde es ermöglichen, den Ursprung und Verkaufsweg solcher Konfliktmineralien besser zu erfassen.

Margot Wallström hatte seit 2010 als UN-Sonderbeauftragte für die Bekämpfung sexueller Gewalt in Konflikten gearbeitet. Zuvor war sie EU-Kommissarin für Umweltfragen. Im Sommer diesen Jahres hatte die Spitzenpolitikerin ein mögliches Comeback in der sozialdemokratischen Partei angekündigt.

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