Botschafter Stefan Eriksson (links) ist wenig beliebt bei Diktator Alexander Lukaschenko
Nach Ausweisung des schwedischen Botschafters

Lage für weißrussische Opposition hat sich verschlechtert

Nach der Ausweisung des schwedischen Botschafters aus Weißrussland befürchten Menschenrechtsorganisationen, dass sich die Lage für die Opposition zuspitzen wird.

Es gebe einen Zusammenhang zwischen dem harten Vorgehen gegenüber der Opposition und der Ausweisung von Stefan Eriksson, der vom Regime als kränkend und gefährlich eingeschätzt wird, so Robert Hårdh von Civil Rights Defenders gegenüber dem Schwedischen Fernsehen. Der Botschafter habe in Minsk eine wichtige Rolle für die Opposition gespielt. Seine Ausweisung käme daher nur wenig überraschend, so Hårdh weiter. Außenminister Carl Bildt hatte zuvor erklärt, die von den Behröden angegebenen Gründe seien „lächerlich“, Kontakte zur Opposition gehörten zu den Aufgaben eines Botschafters.

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