Afghanistan Einsätze

Streitkräfte untersuchen Posttraumatische Belastungsstörungen genauer

Die schwedischen Streitkräfte befürchten eine hohe Dunkelziffer was die Anzahl von Fällen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) betrifft. Dies erklärt ein Forscher gegenüber dem Schwedischen Rundfunk am Mittwoch.

Er arbeitet zurzeit an einer Studie über den psychischen Zustand der Afghanistan-Heimkehrer. Bisher ist auffällig, dass von den seit 2002 eingesetzten 6.500 Soldaten lediglich sieben Fälle mit PTSD auffällig wurden. In Dänemark dagegen zeigten von 9.000 Soldaten 450 Symptome. Allerdings sind die dänischen Truppen in der als gefährlicher eingestuften Helmand-Region eingesetzt, während Schweden im relativ ruhigen Norden operiert. Die Studie soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und den schwedischen Streitkräften dabei helfen, die Soldaten auch mental besser auf schwierige Einsätze vorzubereiten.

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