Ständig in Alarmbereitschaft:Malmöer Synagoge
Religiöser Fundamentalismus

Solidaritäts-Manifestation für Malmös Juden

Das Recht der Malmöer Juden, sich frei und ohne Angst auf der Straße zu bewegen, haben am Wochenende mehrere hundert Menschen in der südschwedischen Stadt mit einer Manifestation unterstützt. 

Rund 400 Menschen nahmen an der Wanderung von der Synagoge zum wenige Straßenviertel weiter gelegenen Möllevångstorget teil. Man müsse es "wagen können", die Kippa "auf dem Kopf und nicht im Rucksack zu tragen", sagte Demokratieministerin Birgitta Ohlsson. In den vergangenen Jahren ist in Malmö die Zahl antisemitischer Übergriffe markant gestiegen, wobei für den Großteil dieser Übergriffe Angehörige der muslimischen Bevölkerungsgruppe stehen. Das hartnäckige Leugnen dieses Problems durch den sozialdemokratischen Bürgermeister Ilmar Reepalu hatte Ende April die Sonderbeauftragte von US-Präsident Barack Obama für die Bekämpfung von Antisemitismus, Hannah Rosenthal, zu Visiten bei Reepalu und bei Integrationsminister Erik Ullenhag veranlasst. Seit dem Frühjahr gibt es in der Stadt einen Betreuungsdienst für Opfer rassistischer Straftaten.

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