Zwangsarbeiter ausgenutzt?
Untersuchung über mögliche Zwangsarbeit

Ikea lässt Vorwürfe extern prüfen

Der schwedische Möbelriese Ikea will eine mögliche Kooperation mit der DDR zur Nutzung von Zwangsarbeitern dort genauer untersuchen lassen.

Wie die Unternehmensleitung der Tageszeitung Svenska Dagbladet mitteilt, arbeiten Wirtschaftsprüfer von Ernest & Young seit dem Frühjahr daran, um bis spätestens Ende des Jahres einen umfassenden Untersuchungsbericht vorzulegen. Zwischenzeitlich hatte der Möbelhersteller sich geweigert, der Forderung von Opfern des DDR-Regimes nachzukommen, das Gebaren und die Hintergründe von damals zu klären.

Journalisten des Schwedischen Fernsehens hatten die Verbindungen von Ikea zur DDR untersucht und mehr als 800 Dokumente gefunden, die das Unternehmen an die Stasi binden. Nach Abschluss der Recherchen der externen Prüfer soll über weitere Maßnahmen entschieden werden.

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