Bald auch billig über die Alpen
Verhandlungen laufen weiter

Gripen-Kauf ein Risiko für die Schweiz?

Die Schweiz hält offenbar an den Plänen fest, das schwedische Kampfflugzeug Jas-Gripen zu erwerben, obwohl die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates der Meinung ist, dass das Geschäft mit Risiken behaftet ist.

Der Ausschuss äußert laut Medienberichten in der Schweiz Bedenken, was die Technik, Wirtschaftlichkeit und den Liefertermin betrifft, rät aber nicht explizit von einem Kauf ab. Den Ausschlag gab offenbar zuletzt der Preis. „Aufgrund der Budgetvorgabe und der gewählten Minimalanzahl Flugzeuge ist für die Subkommission rückblickend klar, dass nur das preisgünstigste Flugzeug in Betracht gezogen werden konnte", so der Bericht der Kommission.

Die Verhandlungen über die Beschaffung von 22 Kampfflugzeugen werden nach Angaben des schweizerischen Verteidigungsministeriums daher fortgeführt. Kritiker des Geschäfts wollen eine Volksabstimmung darüber entscheiden lassen.

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