In Zukunft weniger Kunst-Abiturienten im Glück?
Bildungspolitik

Konservative fordern künstlerische Einschränkung

Die regierende konservative Partei plant Einschränkungen in der künstlerischen Ausbildung an Gymnasien. Höhere Anforderungen an die künstlerische Begabung sollen den Zugang zum sogenannten „ästhetischen Zweig“ an den Gymnasien erschweren, berichtet die Tageszeitung Svenska Dagbladet.

Der bildungspolitische Sprecher der Konservativen, Tomas Tobé, verglich die neuen Anforderungen mit Sportgymnasien, in denen auch verlangt werde, „potentiell ein nationales Eliteniveau“ erreichen zu können. Zu viele Schüler würden Ausbildungsschwerpunkte wählen, für die es auf dem Arbeitsmarkt nicht genügend Nachfrage gäbe, so der Sprecher der Konservativen. Es könne aus diesem Grund nötig sein, die Anzahl der künstlerischen Ausbildungsplätze zu verringern.

Die Konservativen ernteten für diesen bildungspolitischen Vorstoß viel Kritik vonseiten der Opposition. Motivation sei zwar wichtig, dürfe aber die Schüler nicht frühzeitig auf ein Fach festbinden, betonten Vertreter der Linkspartei. Es sei durchaus möglich, einen künstlerischen Schwerpunkt in der Schule zu wählen, und sich dennoch später zum Ingenieur auszubilden.

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