Wird von einer kleinen Schar Abonnenten über Wasser gehalten
Online-Musik-Bibliothek

Kleine Abonnenten-Schar finanziert Spotify

Die auch in Deutschland verfügbare schwedische Musikplattform Spotify finanziert sich bislang nur durch eine verschwindend geringe Zahl ihrer Anwender. Wie die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet, stehen die Abonnenten des Streaming-Dienstes, die nur acht Prozent aller Anwender ausmachen, für mehr als 83 Prozent aller Einnahmen.

In der Musik-Bibliothek können sich Anwender Online Musik anhören, ohne dass dabei die Musikdaten heruntergeladen werden müssen. Das Online-Streaming kann entweder kostenpflichtig als Abonnent, oder umsonst mit Werbeunterbrechungen genutzt werden. Zwischen den Jahren 2010 und 2011 soll die Zahl der Abonnenten um 300 Prozent angestiegen sein, berichtet Dagens Nyheter.

Spotify ist in der Vergangenheit vermehrt als alternatives Geschäftsmodell in der stagnierenden Musikindustrie diskutiert worden. Im Kern geht es bei dem Streaming darum, Musikdaten auf einem zentralen Internet-Server zu lagern und diesen auch beim Anhören der Musik nicht verlassen zu müssen.

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