Das AKW Forsmark, nördlich von Uppsala
Kernkraftabfall

Nukleares Endlager weist Mängel auf

Die geplante Endlagerung von Kernkraftabfall am AKW Forsmark weist schwerwiegende Mängel auf. Die Kupferkapseln, die mit dem atomaren Brennabfall 500 Meter im Boden versenkt werden sollen, müssten nochmals auf ihre Festigkeit hin überprüft werden, teilte die Strahlenschutzbehörde laut der Nachrichtenagentur TT mit.

Auch das Risiko, dass die Kapseln rosten könnten, müsse weiter untersucht werden.

Das für die Endlagerung zuständige Unternehmen „Svensk Kärnbränslehantering“ plant, den radioaktiven Abfall nahe der Gemeinde Östhammar, nördlich von Uppsala, im Felsen zu versiegeln. Laut dem Unternehmen sollen die nuklearen Kupferkapseln bis zu 100.000 Jahre dort lagern können.

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