Strahlenschutzbehörde fordert Nachbesserungen

Sicherheit nuklearer Endlager wird kritisiert

Die Strahlenschutzbehörde hat weitere Nachbesserungen an den geplanten Endlagerstätten am AKW Forsmark und Oskarshamn gefordert. Das für den Bau verantwortliche Unternehmen „Svensk Kärnbränslehantering“ muss insgesamt 40 Punkte im Bauantrag nachbessern, berichtet die Nachrichtenagentur TT.

Das Unternehmen müsse vor allem mehr Forschung zur langfristigen Strahlensicherheit der Endlager vorweisen. Auch die Haltbarkeit der Kupferkapseln, in denen der Kernkraftabfall versiegelt werden soll, müsse weitergehend geprüft werden.

Trotz der vielen Kritikpunkte sieht Svensk Kärnbränslehantering dem Bau mit Gelassenheit entgegen. Man habe nichts anderes erwartet, obwohl der Bauantrag mit Sorgfalt erstellt worden sei, teilte ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur mit.

Startschuss für den Bau der Endlager ist für 2015 geplant. Die Anlagen sollen bis zum Jahr 2025 in Betrieb genommen werden.