Oberstes Verwaltungsgericht

Unterricht zu Hause für jüdisch-orthodoxe Schüler?

Die Verwaltung des Göteborger Stadtteils Majorna-Linné klagt vor dem Obersten Verwaltungsgerichtshof gegen die Erteilung der Erlaubnis von Privatunterricht jüdisch-orthodoxer Schüler.

 Zuvor hatte ein Berufungsgericht den Unterricht zu Hause zugelassen, damit die streng gläubigen Schüler während der Pausen und auch im Unterricht Ruhe haben. Die Kinder leben nach strengen Regeln mit unter anderem 30 Gebeten pro Tag und spezieller Kleidung. Der Fall ist bereits durch mehrere Instanzen gegangen. Die Stadteilverwaltung macht die Wahrnehmung der Schulpflicht geltend und wirft den Eltern vor, nicht dazu beigetragen zu haben, eine Lösung innerhalb der schwedischen Schule zu erzielen.

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