An solchen Warnschildern könnte bald gespart werden
Teure Futterschäden auf den Äckern

Bauern fordern Ende vom Wildschwein

Der Verband schwedischer Landwirtschaftspächter, SJA, hat die Ausrottung des Wildschweins in Schweden gefordert. Der Parlamentsbeschluss aus dem Jahr 1988, laut dem das Wildschwein für als in Schweden heimisch erklärt wurde, soll nach dem Wunsch des Verbandes aufgehoben werden, um die intensive Jagd auf das Tier zu ermöglichen.

Wie der Vorsitzende des SJA, Lennart Johansson, dem Schwedischen Rundfunk sagte, seien die Kosten für Wildschweinschäden auf den Feldern unerträglich geworden. Die Futterproduktion für Nutztiere würde zu sehr unter dem Wildschweinbestand leiden.

Um die Schweine loszuwerden, will der Verband spezielle Jagdmethoden wie etwa große Fallen anwenden. Auch vom Auto oder Traktor aus soll auf die Tiere geschossen werden dürfen. Hinter dem Verband stehen etwa 3.500 Mitglieder, die mehr als 40 Prozent aller schwedischen Äcker bestellen.

Die schwedische Landwirtschaftsbehörde schätzt den heutigen Wildschweinbestand auf etwa 150.000 Tiere.

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