Auf die SAS-Angestellten warten unruhige Zeiten (Foto: Scanpix)
Nach Einigung auf Sparprogramm

Wie weiter mit SAS?

"Sie könnten es schaffen"
8:01 min

Die Vorstandsmitglieder der angeschlagenen skandinavischen Airline SAS wollen ihre Gehälter um 30 Prozent senken. Am Montag hatten sich die Tarifpartner bei SAS auf ein drastisches Sparprogramm mit unter anderem markant gesenkten Gehältern für Piloten und Bodenpersonal geeinigt.

Laut mehreren Beobachtern könnte dies aber nicht ausreichen, um dem Unternehmen, das im letzten Jahrzehnt fast ausschließlich Verluste verbucht hatte, wieder zum Aufschwung zu verhelfen.

Mit großen Problemen steht die dänisch-schwedisch-norwegische SAS unter Europas Airlines nicht allein. So haben die französische Air France und die deutsche Lufthansa erst kürzlich umfangreiche Sparprogramme aufgelegt. Jürgen Pieper, Fluganalyst bei der Privatbank Metzler in Frankfurt am Main, führt das im Gespräch mit Radio Schweden vor allem auf die insgesamt hohe Konjunkturanfälligkeit der Flugbranche zurück. Doch warum steht gerade SAS in diesem Klub der Konjunktursensiblen bisher so besonders schlecht da?

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