Viele schwedische Pflegekinder warten meist vergebens auf eine Adoption
Neue Adoptionspolitik

Konservative wollen mehr innerschwedische Adoptionen

Die größte Regierungspartei, die konservativen „Moderaten", wollen innerschwedische Adoptionen stärker fördern. Wie der führende Kopf hinter der neu geplanten Adoptionspolitik der Partei, Ulf Kristersson, der Tageszeitung Dagens Nyheter sagte, solle die herrschende Gesetzgebung künftig stärker ausgenutzt werden um die Interessen der Kinder besser zu schützen.

Nationale Adoptionen seien bereits heute rechtlich möglich, würden aber aus Rücksicht auf die biologischen Eltern oftmals nicht ausgeführt werden. Bei den etwa 250 Kindern unter fünf Jahren, die derzeit in Pflegeheimen untergebracht sind, solle die Möglichkeit zur Adoption neu geprüft werden. Auch solle das Sorgerecht von Pflegekindern künftig vermehrt an deren Pflegeeltern übertragen werden. Es sei paradox, dass Schweden bei internationalen Adoptionen ein führendes Land sei, gleichzeitig aber innerschwedische Adoptionen mehr oder weniger abgeschafft haben, so Kristersson.

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