Arbeit ist nicht jedem vergönnt
Krisenzeichen mehren sich

Schweden haben Angst vor Arbeitslosigkeit

Die Angst vor Arbeitslosigkeit nimmt in Schweden zu. Laut einer aktuellen Studie des Immobilienverkäuferverbandes Fastighetsbyrån haben 33 Prozent der Befragten Angst davor, dass sie selbst oder Angehörige den Job verlieren könnten, und sehen das als größte Gefahr für ihre private ökonomische Situation.

In einer Befragung vor zwei Jahren hatte dieser Anteil noch bei 23 Prozent gelegen. In jüngster Zeit ist die Arbeitslosenquote gestiegen. Laut Veröffentlichungen vom Wochenbeginn liegt sie jetzt bei 7,2 Prozent. Analysten der großen Banken rechnen für das kommende Jahr mit einem Anstieg auf acht Prozent. Lars-Erik Nykvist, Chef des Fastighetsbyrån, sagte, Arbeitslosigkeit stelle die größte wirtschaftliche Gefahr für die privaten Haushalte dar. Kräftig steigende Arbeitslosigkeit sei aus seiner Sicht der einzige Faktor, der einen "ansonsten sehr stabilen" Wohnungsmarkt zum Wanken bringen könnte. Mehrere Beobachter hatten in jüngster Zeit auf die wachsende Schuldenlast vieler Privathaushalte und die Gefahr einer Schuldenkrise verwiesen. Das im internationalen Maßstab außerordentlich hohe Maß der Verschuldung ist vor allem auf Wohnungskredite zurückzuführen.

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