Vortrag für die Umwelt: Hayrettin Karaca

Türkische Firma zieht Anklage gegen Karaca zurück

Der türkische Umweltaktivist und diesjährige Preisträger des „Alternativen Nobelpreises“, Hayrettin Karaca, braucht sich nicht weiter vor Gericht zu verantworten.

Ein türkisches Unternehmen für Goldabbau hatte den „Großvater der türkischen Umweltbewegung“ zusammen mit Bewohnern eines Dorfes der Kozak-Region in der Türkei wegen widerrechtlichen Betretens eines Grundstücks verklagt. Vertreter der Right Livelyhood Stiftung waren nach Dikili gereist, um das Gerichtsverfahren vor Ort zu beobachten.

Right Livelyhood schickt Observateure

Schon am ersten Verhandlungstag erklärte der Kläger, das Bergbauunternehmen Koza Altin Madencilik A.S, man könne nicht genau beweisen, wo Karaca sich zum fraglichen Zeitpunkt befunden habe. Die Firma zog ihre Klage gegen den 90-Jährigen zurück.

Einspruch von Karaca

Karaca protestierte gegen diese Vorgehensweise und betonte, er selbst habe die Gruppe, die sich seiner Ansicht nach auf öffentlichem Gelände befand, angeführt.

Der Prozess gegen die Dorfbewohner und Umweltaktivisten wird im Februar 2013 fortgesetzt. Karaca nimmt am 7. Dezember in Stockholm den Ehrenpreis der Right Livelyhood Stiftung „...für sein lebenslanges Eintreten für den Schutz der Natur, das den eigenen unternehmerischen Erfolg mit dem erfolgreichen Einsatz für die Umwelt verbindet“ entgegen.

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