Fredik Reinfeldt tritt kampfeslustig in Brüssel an
Vor Verhandlungsbeginn

Schweden will EU-Haushalt begrenzen

Beim EU-Gipfel zum langsichtigen Haushalt der Union strebt Schweden kräftige Einschnitte im Haushalt an.

Schweden zahlt jährlich umgerechnet rund 3,5 Milliarden Euro in den gemeinsamen Haushalt ein, während man maximal die knappe Hälfte des Betrages, unter anderem in Form von Subventionen für die Regionalentwicklung und für die Landwirtschaft, zurück erhält. Als Nettobeitragszahler habe Schweden verständlicherweise eine restriktive Sicht auf das Budget, sagte Daniel Naurin vom Zentrum für Europaforschung an der Universität Göteborg gegenüber Radio Schweden. Zudem gehöre Schweden seit langem zu den stärksten Kritikern der Landwirtschaftssubventionen.
Bisher wird Schweden von EU-Seite ein Rabatt auf die Beitragszahlungen gewährt. Diesen Rabatt hatte der sozialdemokratische Ministerpräsident Göran Persson im Zusammenhang mit den schwedischen Beitrittsverhandlungen 2005 aushandeln können. Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt hat angekündigt, sich für einen unveränderten Rabatt stark zu machen. Von Seiten Brüssels will man die Rabatte beschneiden.

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