Flammor från en anläggning för utvinning av naturgas i öknen 4 mil norr om Qatars huuvudstad Doha. Foto: Karim Sahib/Scanpix.
Schweden ist mit dabei am UN-Gipfel in dem Ausstoß freundlich gesinnten Katar
Emissionsrechte

UN-Gipfel in Katar - Opposition kritisiert schwedische Klimapolitik

Oppositionsparteien haben zum Start des Weltklimagipfels in Katar am Montag die schwedische Regierung scharf für ihre Klimapolitik kritisiert. Schweden gehe mit einem Überschuss an Emissionsrechten in die Verhandlungen und würde damit die Ambitionen zur Senkung des Schadstoffausstoßes senken, kritisierten Sprecher der Sozialdemokraten im Schwedischen Rundfunk.

Der faktische Ausstoß von Schadstoffen zähle, und nichts anderes, so die Kritiker. Der Überschuss an Emissionsrechten solle daher nach Abschluss der Verhandlungen aufgegeben werden.

Auch die Klimapolitik der Regierung gegenüber den Entwicklungsländern wurde von Vertretern der Linkspartei aufs Korn genommen. Laut dem Sprecher Jens Holm seien die Entwicklungsgelder zur Verbesserung der Klimaarbeit in der Dritten Welt halbiert worden. Zudem seien in Schweden allgemein die Ambitionen für eine bessere Klimapolitik gesunken.

Beim UN-Gipfel in Doha steht die Fortsetzung des auslaufenden Kyoto-Vertrags im Zentrum der Verhandlungen. Schweden versteht sich dabei als eines der treibenden Kräfte zur Verschärfung der Ausstoßregeln. Die schwedische Delegation in Katar sieht die geplante Verlängerung des Kyoto-Abkommens nur als Übergangslösung und fordert ein neues Klimaabkommen an dem alle Länder teilhaben sollen.

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