Andersberg in Halmstad, eines der 38 sogenannten Entwicklungsviertel (Foto: Marcus Eriksson/Sveriges Radio)
Städtische Entwicklung

Soziale Brennpunktviertel zunehmend abgeschieden

Die umfassenden baulichen Verbesserungen in den schwedischen Brennpunktvierteln konnten bislang nicht die sozialen Unterschiede zu besser gestellten Wohngegenden abmildern.

Wie der Schwedische Rundfunk berichtet, ist die Zahl der Arbeitslosen, Krankgeschriebenen und Einwohnern mit Migrationshintergrund in den ausgesetzten Vierteln in den vergangenen 12 Jahren stetig gestiegen.

In Schweden gibt es 38 Wohnbezirke, die von der Regierung als urbane Entwicklungsgebiete bezeichnet und besonders gefördert werden. Zu den baulichen Verbesserungen gehören Haussanierungen, neue Sportanlagen  oder moderne Einkaufsstraßen. Im Viertel Andersberg im südschwedischen Halmstad etwa hatte die Stadtverwaltung umgerechnet 23 Millionen Euro in neue Fassaden und ein neues Zentrum investiert. Die Maßnahmen konnten bislang jedoch nicht verhindern, dass der Anteil an erwerbslosen Bewohnern im Vergleich zu anderen Stadtviertel dort weiterhin zunimmt.

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