Wohnungsmangel macht den Frauenhäusern stark zu schaffen
Wohnungsmangel in den Städten

Frauenhäuser leiden unter Platzmangel

Der herrschende Wohnungsmangel in den schwedischen Großstädten hat zu einer angespannten Situation in den Frauenhäusern geführt. Fast 1.000 Frauen und über 300 Kinder konnte im vergangenen Jahr wegen Platzmangels kein Schutz angeboten werden, zeigt eine Statistik des Landesverbandes Schwedischer Frauenhäuser.

Viele Bedürftige, die Schutz vor häuslicher Gewalt suchten, waren daraufhin gezwungen, in Jugendherbergen unterzukommen oder zu ihren gewalttätigen Männern zurückzukehren. Allein bei der Einrichtung „Alla Kvinnors hus“ in Stockholm mussten knapp 170 hilfesuchende Frauen abgewiesen werden. Hintergrund ist der Mangel an Mietwohnungen in den Großstädten. Für viele Hilfsbedürftige, die einen Platz in den Frauenhäusern erhalten haben, fällt es daher schwer, diesen für andere Leidtragenden wieder freizumachen.  

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