In Schweden werden selbst Kaugummis gern per Bankkarte gezahlt
Studie des Wirtschaftsverbandes

Üppige Bankgewinne und höhere Preise durch Kartenzahlungen

Die in Schweden sehr übliche Bezahlung per Bankkarte hat zu höheren Preisen und üppigen Bankgewinnen geführt. Dies zeigt erstmals eine Studie des Instituts des Schwedischen Wirtschaftsverbandes.

Bei Kartenbezahlung nehmen die Banken den Händlern eine Servicegebühr ab, die diese wiederum auf die Preise für ihre Waren aufschlagen. Der Preisaufschlag muss demnach auch bei der Bezahlung mit Bargeld geleistet werden. Bis zum Jahr 2010 konnten die Händler noch die Extrakosten direkt von den Kartenzahlern verlangen, bis eine Gesetzesänderung dies untersagte.

Laut dem Schwedischen Wirtschaftsverband belaufen sich die Kosten für Kartenzahlungen pro Jahr auf umgerechnet 817 Millionen Euro. Die Banken fahren dabei einen Gewinn von etwa 117 Millionen Euro ein.

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