Die Sami kommen (Foto: Janerik Henriksson/Scanpix)
Sami-Urbevölkerung fordert

Stockholm soll samischer werden

Die Vereinigung der Samischen Urbevölkerung hat die Stadt Stockholm aufgefordert, stärker auf die Rechte der Sami einzugehen. Die schwedische Hauptstadt solle demnach Teil der samischen Verwaltungskommunen werden, berichtet der Schwedische Rundfunk.

Damit würde der Ausbau von Sami-Kindergärten und Seniorenheime erleichtert werden. Die Stadtverwaltung müsste auch in der Sami-Sprache mit den Mitbürgern kommunizieren können. Wie die Vorsitzende der Vereinigung, Mariana Wik erklärte, würde die Stadt als samische Verwaltungskommune finanzielle Unterstützung erhalten, um ihr Personal zu schulen. Auch würden damit die Belange der Urbevölkerung in Schweden besser in den Vordergrund gerückt.

In ganz Schweden gibt es bislang 19 samische Verwaltungskommunen. Die Stadt Stockholm bietet solche speziellen Dienste bislang für die finnische Minderheit an.

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