Konkursverwalter legen Bericht vor

Fall Saab noch lange nicht abgeschlossen

Die Loslösung von Saab von dessen amerikanischen Mutterkonzern General Motors war weitaus kostspieliger und zeitaufwendiger als sich dies alle Beteiligten vorstellen konnten. Dies ist eine der Schlussfolgerungen des offiziellen Verwaltungsberichts der am Freitag vor Gericht eingereicht wurde.

Der Konkurs des schwedischen Automobilherstellers sei daher unvermeidbar gewesen. Der Ertrag durch die Übernahme von Saab durch das chinesisch-japanische Unternehmen National Electric Vehicle Sweden (NEVS) deckt jedoch bei weitem nicht alle Verbindlichkeiten von Saab ab. Laut Konkursverwalter steht noch jede Menge Arbeit aus.

Es werde nicht ausgeschlossen, dass viele Gläubiger in dem Verfahren auch leer ausgehen, so eine Konkursverwalterin gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. Zuvor war bekannt geworden, dass die Abteilung für Wirtschaftskriminalität gegen Saab wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt. Was genau Saab dabei vorgeworfen wird, ist bisher jedoch nicht bekannt.

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