Illegale Einwanderer werden bevorzugt in der Stockholmer U-Bahn gesucht
Kritik an Polizeiaktion

Ausweiskontrollen in der U-Bahn: Neun von zehn sind unschuldig

Viele Stockholmer werden von der derzeitigen Jagd der Polizei nach illegalen Einwanderern in Mitleidenschaft gezogen.

Neun von zehn kontrollierte Passanten würden über eine gültige Aufenthaltsgenehmigung in Schweden verfügen, schreibt die Tageszeitung Metro. Seit Jahresbeginn hat die Polizei Ausweiskontrollen vor allem bei U-Bahnreisenden in der Stockholmer Tunnelbana verstärkt. Die Aktion wird von vielen Beobachtern als gesetzwidrig kritisiert, da die Passanten ohne konkreten Verbrechensverdacht und allein aufgrund ihrer Hautfarbe ihren Ausweis vorweisen müssten. Allein im Januar wurden laut der Zeitung über 700 Ausweiskontrollen in der U-Bahn durchgeführt.

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