Werden sich die Reihen bald lichten?
Neue Berichte zum Verteidigungshaushalt

Streitkräfte darben mehr als bislang angenommen

Die schwedischen Streitkräfte sind offenbar noch unterfinanzierter als bislang angenommen.

Etwa 470 Millionen Euro müssen zusätzlich pro Jahr aus dem Finanzhaushalt zufließen, um den geplanten Umfang der Streitkräfte in den kommenden Jahren zu verwirklichen. Dies schreibt die Tageszeitung Svenska Dagbladet unter Berufung auf Berichten des schwedischen Militärs. Sollten die zusätzlichen Mittel ausbleiben, müsse etwa ein Drittel des gesamten Verteidigungsapparates abgebaut werden. Betroffen seien davon auch etwa 9.000 Angestellte. Der jährliche Militärhaushalt liegt derzeit bei knapp fünf Milliarden Euro.

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