Ikea hatte am Montag den Hackbällchen-Verkauf in vielen Restaurants gestoppt
Nach dem Pferdefleischfund in Fleischbällchen

Ikea stellt Hackbällchenverkauf in weiteren Ländern ein - Lieferant wartet erstmal ab

Ikeas Hauptlieferant für Fleischbällchen, der schwedische Lebensmittel-Hersteller Dafgård, hat bislang keine Konsequenzen aus den Pferdefleischfunden angekündigt.

Seit Anfang Februar habe man die eigenen Produkte auf Pferdefleischanteile geprüft, so der Vorsitzende des Familienunternehmens, Ulf Dafgård im Schwedischen Fernsehen. Nach den positiven Befunden in Tschechien am Montag müssten nun weitere Untersuchungen abgewartet werden.

Auch ob die eigenen Tests vom Februar unzureichend waren, sei abzuwarten. Nach Angaben von Dafgård-Kunden habe das Unternehmen erst vergangene Woche bestätigt, dass keine der gelieferten Produkte Pferdefleisch enthalten würden.

Unterdessen hat der Ikea-Konzern angekündigt, den Verkauf sämtlicher Dafgård-Hackbällchen zu stoppen. Möbelhäuser in 24 Ländern seien davon betroffen, darunter auch Hongkong, Thailand und die Dominikanische Republik, meldet die Nachrichtenagentur TT.

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