Neue Untersuchung der Polizei

Hinter Betrug steht meist Personendaten-Klau

Betrugsversuche werden in Schweden häufig mithilfe gestohlener Personendaten durchgeführt.

Hinter über der Hälfte aller Betrugsdelikte im Stockholmer Raum steht ein sogenannter Personendaten-Klau, zeigen Untersuchungen der Polizei. Im vergangenen Jahr wurden in der Hauptstadt 20.000 solcher Fälle angezeigt. Meist werde bei solchen Delikten der Personalausweis gestohlen, oder die Betrüger hacken sich in Internet-Datenbanken ein und entwenden dort die Personenangaben. Es sei möglich, an nur einem Tag bis zu 15 unterschiedliche Kredite auf Grundlage falscher Personenangaben aufzunehmen, so die Stockholmer Polizei.