kriminalität

Handel mit Arbeitserlaubnissen enthüllt

Der Schwedische Rundfunk hat einen illegalen Handel mit gefälschten Arbeitsgenehmigungen für Einwanderer aufgedeckt. Wie der Sender berichtet, verkauften Mitglieder der Gewerkschaft „Die Syndikalisten“ ungültige Arbeitserlaubnisse an Zuwanderer aus nicht-europäischen Ländern. Dafür kassierten sie jeweils umgerechnet fast 5.000 Euro.

Die illegalen Geschäfte wurden in einer Zweigniederlassung der Gewerkschaft südlich von Stockholm abgewickelt. Nach Bekanntwerden der Affäre schloss die zentrale Leitung der Organisation alle Mitglieder des regionalen Büros aus der Gewerkschaft aus. In letzter Zeit wurden mehrere Fälle von Handel mit Behördengenehmigungen bekannt. Erst kürzlich waren zwei leitende Mitarbeiter der Migrationsbehörde verhaftet worden, weil sie Aufenthaltsgenehmigungen an Einwanderer verkauft hatten.

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