Der Schein trügt
Chinesische Behörden stoppen Lieferung

Neuer Lebensmittelskandal: Kot in schwedischen Ikea-Torten

In schwedischen Schokoladentorten, die zum Verkauf in Ikea-Warenhäusern nach China eingeführt wurden, sind Reste von Fäkalien entdeckt worden.

Wie eine Ikea-Sprecherin mitteilte, seien Torten des Unternehmens Almondy in Göteborg betroffen. Es handle sich dabei allerdings nicht um gesundheitsgefährende Bakterien wie etwa E. coli. Keine der Torten sei in Schweden verkauft worden.  

Laut Berichten der Zeitung Shanghai Daily haben die chinesischen Behörden fast zwei Tonnen an Schokolade beschlagnahmt und vernichtet. Die Schweden-Schoko sei dabei nur eines von fast 250 unterschiedlichen Produkten von mehreren Zulieferern, die in einer umfassenden Aktion der örtlichen Behörden gestoppt wurden.

Wie Sara Paulsson von Ikea Schweden der Nachrichtenagentur TT sagte, stehe der Konzern derzeit in Kontakt mit den chinesischen Behörden. Es müsse noch geklärt werden, ob der Lieferant selbst verantwortlich sei, oder ob die Waren an einer anderen Stelle in der Produktionskette verunreinigt wurden.

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