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OECD-Bericht

Jungen Menschen geht es in Schweden schlecht

Publicerat tisdag 5 mars 2013 kl 14.22
Psychische Probleme früh erkennen
(2:19 min)
Ulf Kristersson verspricht zu handeln

Schweden kümmert sich – wie viele andere Länder auch - zu wenig um junge Menschen mit psychischen Störungen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Auftrag der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD. Die Probleme müssten viel früher erkannt und in Angriff genommen werden, so der Bericht. Die Regierung gelobt Besserung in der Frage.

Von Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren leiden 27 Prozent der Jungen und 36 Prozent der Mädchen in Schweden an psychischen Störungen. Dies ist eine der Erkenntnisse der Studie der OECD. Stefano Scarpetta nennt eine weitere wichtige Feststellung: „Wir wissen, dass diese Probleme schon sehr früh im Alter von etwa 14 auftauchen“, so der Mitverfasser des OECD-Berichtes. Das schulische Umfeld stelle immer höhere Anforderungen. Das Schulpersonal müsse daher viel aufmerksamer sein.

„Wenn die Probleme frühzeitig erkannt werden, können sie viel besser behandelt werden“, so Scarpetta. Das mache eine großen Unterschied aus, weil die Person eine Ausbildung weiter verfolgen könne und so eine Aussicht auf einen Arbeitsplatz habe. Der OECD-Bericht mahnt daher in Schweden eine bessere Schulung der Lehrer an, damit diese die Probleme rechtzeitig erkennen können. Weiter müssten die Schulen enger mit den psychologischen Beratungsstellen zusammenarbeiten.

"Schweden steht nicht alleine da"

Sozialminister Ulf Kristersson nimmt die Kritik zur Kenntnis, nicht ohne zu betonen, dass Schweden nicht alleine dastehe: „Der Bericht zeigt ja sowohl was gut als auch was schlecht ist. Und kein Land schneidet hier besonders gut ab. Wichtig ist die Feststellung, dass man schon in der Schule ein Auge darauf haben muss.“

Junge Menschen mit psychischen Problemen haben es oft schwer, einen Arbeitsplatz zu finden. Der Minister geht davon aus, dass die Probleme die Gesellschaft jährlich umgerechnet rund 8 Milliarden Euro kosten. Deshalb sei es an der Zeit zu handeln, so Kristersson.

„Wir müssen die Frage ernster nehmen. Wir haben in den 1990er Jahren Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zurück in die Jobs geholfen. Der nächste große Schritt ist nun einzusehen, dass im heutigen Arbeitsleben psychische Störungen und psychosoziale Probleme sehr verbreitet sind.“

Anna Larsson/Dieter Weiand

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