Der Präsident ist tot
Tod von Hugo Chavez

Schweden hofft auf Veränderung

Nach dem Tod von Hugo Chavez setzt die schwedische Regierung ihre Hoffnungen auf Veränderungen in Venezuela. Die liberale Demokratieministerin Birgitta Ohlsson schreibt aus Anlass zum Ableben des umstrittenen Präsidenten:

„Chavez hat für mich die Unfreiheit symbolisiert, weil er Regimekritiker gefangen nehmen ließ und oppositionelle Medien zum Schweigen gebracht hat. Das Volk in Venezuela hat einen politischen Führer verdient, der nicht die Demokratie missachtet, der nicht die Pressefreiheit untergräbt und der nicht Diktaturen wie Kuba, Weißrussland und den Iran zum Vorbild hat“, so Ohlsson in einer Mitteilung.

Auch Außenminister Bildt fordert in seinem Twitter eine demokratische Zukunft Venezuelas ein, schreibt aber gleichzeitig, Chavez sei ein sehr charismatischer Führer gewesen. Seine Politik habe Venezuela jedoch auf Abwege mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen geführt.

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