Es ging ja nicht viel zu Bruch
Anschlag auf jüdische Gemeinde in Malmö

Staatsanwaltschaft schließt Rassismus aus

Der Anschlag auf die jüdische Gemeinde im südschwedischen Malmö wird nicht als Verbrechen aus Rassenhass gewertet. In einer Pressemitteilung bezeichnet der zuständige Staatsanwalt die Tat als „außer Kontrolle geratener Streich einer Jugendgang, die Aufmerksamkeit erheischen wollte“.

Die Tat im September vorigen Jahres, bei der ein Stein auf eine Glastüre geworfen und Feuerwerkskörper gezündet wurden, ist zunächst als ernst zu nehmender Anschlag behandelt worden, da in Malmö anti-semitische Handlungen häufig vorkommen. Die Polizei geht jetzt aber von einem Zusammenhang mit einer ähnlichen Tat in Malmö fünf Tage vor dem Anschlag aus. Die Täter konnten noch nicht ermittelt werden.

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