Gunilla Carlsson weiss, wer über die Geldströme verfügt
Entwicklungshilfegelder für Aufnahme von Flüchtlingen

Carlsson bestätigt Borgs Plan

Schweden wird die zusätzlichen Kosten für die Aufnahme von Flüchtlingen über den Entwicklungshilfe-Haushalt finanzieren. Dies bestätigte Entwicklungshilfeministerin Gunilla Carlsson gegenüber dem Schwedischen Rundfunk am Mittwoch.

Zuvor hatte dies bereits Finanzminister Anders Borg erwogen. Carlsson macht in dem Zusammenhang auf die stark steigende Zahl von Flüchtlingen vor allem aus Syrien aufmerksam. Die Einwanderungsbehörde rechnet in diesem Jahr mit 54.000 Asylsuchenden. Das sind 13.000 Menschen mehr als zuvor angenommen. Wo die Einsparungen im Entwicklungshilfe-Haushalt vorgenommen werden, wollte Carlsson nicht näher erläutern. Beobachter gehen von geringeren Beiträgen an die entsprechenden Organe der Vereinten Nationen aus.

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