Ein Bereich, in dem häufig betrogen wird
Pilotfall

Anklage wegen Betrugs mit Assistenzgeldern

Am Amtsgericht Örebro ist am Dienstag die Anklage gegen ein Unternehmen eingegangen, das im Verdacht steht, umfassende Betrügereien mit so genannten Asssistenz-Geldern für die Betreuung von Menschen mit Behinderung begangen zu haben. 

Insgesamt sind in dem aktuellen Fall 17 Personen angeklagt. Die Ermittlungen umfassen laut Gericht 10.000 Seiten.

Die Angeklagten sollen die Versicherungskasse um umgerechnet knapp 600.000 Euro geprellt haben. Das Unternehmen, das in ganz Schweden an die 600 Angestellte beschäftigte, war im November in Konkurs gegangen. Die Versicherungskasse hatte Ende 2011 eine umfangreiche Untersuchung eingeleitet, um Betrug mit Geldern für persönliche Assistenten aufzudecken. Seiher sind insgesamt elf Ermittlungen eingeleitet worden. Der aktuelle Fall ist der erste, der zu einer Anklage geführt hat. Nach früheren Angaben von Seiten der Versicherungskasse riskieren auf längere Sicht Hunderte weitere Personen, wegen Betrugs verurteilt zu werden.

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