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Furcht vor Taliban-Attacken

Oberbefehlshaber will Asyl für afghanische Dolmetscher

Uppdaterat onsdag 20 mars 2013 kl 17.11
Publicerat onsdag 20 mars 2013 kl 09.39
Sverker Göranson sorgt sich um die afghanischen Mitarbeiter der Streitkräfte

Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte Sverker Göranson fordert ein Asylprogramm für die Dolmetscher, die mit der schwedischen Isaf-Truppe in Afghanistan zusammenarbeiten. Wenn sich Schweden im nächsten Jahr vom Hindukusch zurückzieht, seien die Dolmetscher nicht mehr vor den Taliban sicher. Daher müsse man Mitmenschlichkeit zeigen, schon allein um Markenpflege für Schweden zu betreiben, sagte Göranson der Zeitung Dagens Nyheter.

Die 24 Dolmetscher, die in Afghanistan für die Streitkräfte arbeiten, hatten bereits letzten Sommer auf der schwedischen Militärbasis im Land einen Asylantrag gestellt. Gemäß geltender Regelungen kann ein Asylgesuch jedoch nur in Schweden eingereicht und bearbeitet werden. Migrationsminister Tobias Billström hatte damals eine Ausnahmeregelung für externe Angestellte des schwedischen Staates abgelehnt. Laut Oberbefehlshaber gehe es aber darum sicherzustellen, dass die Streitkräfte auch bei zukünftigen Einsätzen Helfer rekrutieren könnten. Daher müsse man sich jetzt um die Dolmetscher kümmern.

Verteidigungsministerin Karin Enström und Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt äußerten Verständnis für den Vorschlag Göransons. Beide sprachen sich jedoch dafür aus, jeden Asylantrag weiterhin individuell von der Einwanderungsbehörde prüfen zu lassen. Reinfeldt sagte der Nachrichtenagentur TT, dass das jetzige System gerecht und verständlich sei. Ein Abweichen von diesem Prinzip sei problematisch und könne Willkür und schwer nachvollziehbare Asylentscheidungen zur Folge haben. Unterstützung für die Asylwünsche der Dolmetscher kam dagegen von Liberalen, Christdemokraten, Zentrum und Grünen.

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