Schwedische Teddys kämpften in Weißrussland für mehr Menschenrechte
Protestaktion gegen Lukaschenko

Teddy-Abwurf hat rechtliche Folgen

Die Aktion einer Malmöer PR-Agentur, die im vergangenen Juli 800 Teddybären mit regimekritischen Botschaften über Weißrussland hatte abwerfen lassen, beschäftigt nun schwedische Staatsanwälte. Auf Bitte der litauischen Behörden werde ein Ermittlungsverfahren gegen zwei schwedische Staatsbürger eingeleitet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.

Gegenüber der Zeitung Svenska Dagbladet wollte die Staatsanwältin Karolin Lundberg keine Angaben dazu machen, welcher Verfehlungen die beiden Schweden verdächtigt werden. Sie sagte lediglich, dass es zweckmäßiger sei, dass Schweden den Fall von Litauen übernehme, da man ihn dort nicht weiterführen könne. Der Teddybären-Abwurf, für den ein in Litauen gechartertes Flugzeug benutzt wurde, hatte letzten Sommer internationale Aufmerksamkeit erregt. Weißrussland hatte als Folge der Aktion den schwedischen Botschafter des Landes verwiesen und seine Botschaft in Stockholm geschlossen.

Relaterat

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".