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Tamiflu ohne besondere Vorzüge

Schweden bei Arzneimittelkauf übers Ohr gehauen?

Hat Schweden für diese Tabletten viel zu viel gezahlt?

Das für die Eindämmung von eventuellen Grippeepidemien vorgesehene Medikament Tamiflu des Arzneimittelkonzerns Roche ist nicht besser als gewöhnliche fiebersenkende und schmerzstillende Präparate. Das erklärte der Medizinprofessor und Forschungsprüfer Peter C. Götzsche vom angesehenen Cochrane-Institut im Schwedischen Fernsehen. Schweden und andere Länder, die große Mengen Tamiflu gekauft hätten, seien von Roche betrogen worden, so Götzsche.

Der Professor weist darauf hin, dass es keine öffentlich zugänglichen Studien gebe, die die Vorzüge von Tamiflu gegenüber billigeren Präparaten wie Aspirin, Paracetamol und anderen beweisen würden. Roche habe durch geschicktes Marketing im Zuge der Angst vor einer Schweinegrippeepidemie vor einigen Jahren dennoch zahlreiche Staaten von einem Kauf des Medikaments überzeugen können. Schweden hat umgerechnet über 30 Millionen Euro für die Anschaffung von gut 18 Millionen Dosen Tamiflu ausgegeben. Einer der Verantwortlichen für den Kauf verteidigte diesen im Fernsehen damit, dass das Präparat den Krankheitsverlauf um einige Tage verkürzen könne. Laut Götzsche sei dies jedoch auch mit herkömmlichen Medikamenten und für weitaus geringere Kosten machbar.

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