Nicht mehr auf einer Wellenlänge: Fredrik Reinfeldt (rechts) und Tobias Billström
„Blond und blauäugig“

Billström erhält Schützenhilfe und entschuldigt sich im Parlament

Migrationsminister Tobias Billström hat sich am Donnerstagnachmittag  im Reichstag für seine umstrittenen Äusserungen zur Einwanderungspolitik entschuldigt. Das wäre ein Fehler gewesen, so Billström während einer Debatte im Parlament. Zuvor hatten sich konservative Politiker hinter Billström gestellt.

Wie das Schwedische Fernsehen berichtet, halten viele Konservative die Kritik seitens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt an Billström für überzogen. Billström habe lediglich eine Problematik angesprochen, über die offen diskutiert werden müsse, so konservative Kommunalpolitiker. Der Migrationsminister hatte zu Beginn des Jahres dargelegt, man werde ein Auge auf das „Volumen“ der Einwanderung richten. In dieser Woche stellte er fest, dass illegale Einwanderer nicht nur von „blonden und blauäugigen netten schwedischen Damen“ versteckt würden. Daraufhin hatte Ministerpräsident Reinfeldt ihn öffentlich kritisiert und zur Ordnung gerufen.

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