Schwierige Situation für Patienten und Personal
Erste landesweite Studie

Schwedens Krankenhäuser chronisch überbelegt

Krankenhäuser in ganz Schweden sind chronisch überbelegt. Dies zeigt der erste landesweite Bericht, den der Verband Schwedischer Kommunen und Provinzen (SKL) zu der Problematik veröffentlicht hat. 

Angesichts vielfach unhaltbarer Situationen hatten Mitarbeiter im Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren immer wieder Alarm geschlagen. Wie der Schwedische Rundfunk berichtet, gaben in der SKL-Studie  im Januar sämtliche Provinzen an, nicht genügend Krankenhausbetten zur Verfügung zu haben. Am größten waren die Probleme mit Überbelegungen demnach in Gävleborg, Västerbotten und Västmanland. Die wenigsten Überbelegungen verzeichneten Dalarna und Jönköping. Dies sei problematisch in Bezug auf die Patientensicherheit und das Arbeitsumfeld, sagte Göran Stiernstedt, bei SKL verantwortlich für das Gesundheitswesen. Schweden gehört innerhalb der OECD zu den Ländern mit den wenigsten Krankenhausbetten pro 1000 Einwohner. 2010 lag diese Zahl für Schweden bei 2,7, im Vergleich etwa zu Dänemark mit 3,5, Finnland mit 5,9 und Deutschland mit 8,3.

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