Eritrea
Folter von Angehörigen angedroht

Ägypten: Schweden werden erpresst

Mehrere Familien in Schweden sind Opfer von Erpressern geworden, die ihre Angehörigen gekidnappt und in Lager in Ägypten verschleppt haben.

Wie die Nachrichtenagentur TT berichtet, handelt es sich bei den Opfern um Schweden eritreanischer Herkunft, deren Angehörige vor der Diktatur in Eritrea geflohen und in Lagern in der Wüste von Sinai gelandet sind. Laut der Gefangenenhilfsorganisation Amnesty International ist Folter in diesen Lagern an der Tagesordnung. Die Familienmitglieder in Schweden würden mit der Androhung von Folter ihrer Angehörigen erpresst, sagte der in Eritrea gebürtige sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Arhe Hamednaca. Seiner Kenntnis nach seien mindestens zehn Familien in Schweden betroffen. Laut dem ebenfalls in Eritrea gebürtigen Menschenrechtsaktivisten Meros Estefanos handelt es sich um rund 300 Familien in Schweden.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".