Auf Gotland wird bereits Soja angebaut
Eigenproduktion statt Import

Gute Chancen für Soja-Anbau

Schweden hat gute Voraussetzungen für den umfangreichen Anbau von Sojabohnen. Auf längere Sicht ist es nach Ansicht von Forschern möglich, Teile der entsprechenden Importe durch landeseigene Produktion zu ersetzen.

Bisher entstammt das in Schweden verwendete Soja fast ausschließlich Importen aus Südamerika. Insgesamt handelt es sich jährlich um 250.000 bis 350.000 Tonnen Soja, das hauptsächlich als Tierfutter verwendet wird. In Schweden selbst werden Sojabohnen derzeit auf rund 50 bis 60 Hektar angebaut. Laut Fredrik Fogelberg vom Institut für Landwirtschafts- und Umwelttechnik (JTI) in Uppsala besteht ein Potenzial für den Anbau auf 8000 bis 9000 Hektar, was zehn Prozent des gegenwärtigen Imports entspricht. Über drei Jahre anhaltende Anbauversuche in Schweden haben laut der Nachrichtenagentur TT gute Ergebnisse erbracht. Die Sojabohnen benötigen warmes Erdreich und werden vor allem in Südschweden angebaut, unter anderem auf den Ostseeinseln Öland und Gotland.

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