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Kanadagänse hinterlassen gerne ihre Spuren auf schwedischen Badestränden (Foto: Scanpix)
Ungebetene Badegäste

Vogelschützer kritisieren Gänseeier-Stechen

Kanadagänse sind ungebetene Gäste an vielen Badestränden in Schweden – die geplante Zerstörung von Gänse-Eiern ist jetzt jedoch stark in die Kritik geraten.

Die Stadtverwaltung im südschwedischen Kalmar hat jüngst beschlossen, durch sogenanntes Eierstechen den Nachwuchs der Gänse einzudämmen. Bei dieser Methode, die unter das Schutzjagdgesetz fällt, wird eine ausgewählte Anzahl von Eiern angestochen und somit an ihrer weiteren Entwicklung gehindert. Tierschützer wie Pav Johnsson protestieren jedoch gegen dieses Eierstechen. Es handle sich häufig um Eier, die schon fast ausgebrütet seien, so Johnsson im Schwedischen Lokalfunk. Man steche das Vogeljunge dann mit einer Nadel, und dies sei eindeutig Tierquälerei.

Wie ein Sprecher der Kalmarer Stadtverwaltung sagte, sei es notwendig, die Ausbreitung der Kanadagänse einzudämmen. Es handle sich dabei nicht nur um Badegäste, die gestört werden – die Fäkalien der Gänse könnten auch zur Verbreitung von Krankheiten beitragen.   

Eierstechen ist eine in Schweden gängige Methode zur Eindämmung des Vogelnachwuchses, die häufig bei Kormoranen angewandt wird. Vogelschützer haben das Stechen mehrfach kritisiert, und auch die EU-Kommission hat Schweden in den vergangenen Jahren für diese Praxis gerügt.

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