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Netze lückenhaft und überlastet

Regierung ermahnt Mobilbetreiber

Nicht immer kommt ungetrübte Freude auf

Nach zahlreichen Klagen von Kunden droht die Regierung den Mobilbetreibern in Schweden jetzt erstmals mit einer strengeren Gesetzgebung.

Wenn die Probleme nicht bald gelöst würden, seien strengere Gesetze möglichweise unvermeidbar, sagte die für Informationstechnologie zuständige Ministerin Anna-Karin Hatt am Mittwoch in Stockholm. Es sei "nicht in Ordnung, dass schwedische Mobilfunkkunden nicht bekommen, was sie zu Recht erwarten dürfen". So weist die Netzdeckung zumal in ländlichen Gebieten vielfach Lücken auf. Andere Kunden können trotz Netzverbindung Leistungen wie beispielsweise das Anhören von Musik im Smartphone nicht nutzen, da die Netzkapazitäten dies nicht zulassen. Die Erklärung der Ministerin wurde auch als Reaktion auf Wahlversprechen der Sozialdemokraten gewertet. Diese hatten für den Fall eines Wahlsiegs im kommenden Jahr eine "landesweit funktionierende Mobiltelefonie" in Aussicht gestellt.

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